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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Einsätze KW 21/2011

In der Kalenderwoche 21 hatte die Ehninger Einsatzgruppe alle Hände voll zu tun:

Während beim 1. Alarm am 26. Mai kurz nach 10.00 Uhr die Ehninger Einsatzgruppe nicht ausrücken konnte, da die Helfer ihre Arbeitsplätze nicht verlassen konnten, halfen unsere Kameraden aus Böblingen beim Brandeinsatz in der "Lange Straße" aus.
Beim 2. Alarm am gleichen Tag kurz vor 15.00 Uhr wurden aufgrund des Ausmaßes des Brandes in der Herrenberger Straße zusätzlich zum Rettungsdienst gleich zwei Bereitschaften sowie der Einsatzleitwagen des Kreisverbandes alarmiert. Die Ortsvereine Aidlingen und Ehningen bildeten zwei Einsatzabschnitte, um beide Seiten des Einsatzortes absichern zu können. Der Ortsverein Herrenberg war in Bereitschaft, um bei Bedarf weitere Helfer nach Ehningen schicken zu können. Die Herrenberger Kameraden sorgten mit der Verpflegungsgruppe für Essen und Getränke für die zahlreichen Helfer.
Kurz nach 18.00 Uhr konnte die Helferzahl reduziert werden. Gegen 22.00 Uhr war für die DRK-Einsatzkräfte erstmal Einsatzende; für die Kameraden der Feuerwehr leider noch nicht. Die Eigentümer des Hauses wurden in der Nacht vom NND (Notfallnachsorgedienst) nach ihrem abrupten Urlaubsende in Empfang genommen und betreut.

Der Freitag (27. Mai) war auch von Einsätzen, diesmal jedoch in kleinerem Ausmaß, geprägt:
Auf dem Rückweg vom Einkauf bemerkte der stellv. Bereitschaftsleiter eine Ölspur in der Dagersheimer Straße. Auslöser war aus einem Bus ausgetretendes Hydrauliköl. Um die alarmierten Feuerwehrkameraden bei ihrer Arbeit mit abzusichern, unterstützte unser Helfer bei der Verkehrslenkung. Da einzelne Verkehrsteilnehmer verständnislos auf die vorübergehende Straßensperrung reagierten, wurde die Polizei hinzugezogen. Die meisten Autofahrer fragten -geprägt von den Ereignissen des Großbrandes am Vortag- besorgt nach dem Grund: "Was ist denn jetzt schon wieder passiert?".

Der nächste Einsatz an diesem Tag kam abends während des Bereitschaftsabends. Während die Bereitschaftsmitglieder eine Fahrzeugunterweisung für besondere Einsatzlagen bekamen, wurde der Notarzt nach Ehningen zu einer Patienten mit Verdacht auf Herzinfakt alarmiert. Zwei Helfer mit Rettungsdienstausbildung rückten mit dem Rettungswagen des Ortsvereins ab und konnten so der Patientin bereits helfen, bis der Notarzt eintraf. Die am Feuerwehrhaus anwesenden Kameraden der Feuerwehr waren sichtlich erleichtert, dass es diesmal keinen Einsatz für sie gab.